Wissensthread

  • Warum wackeln einige Vögel (z. B. Tauben) beim Gehen mit dem Kopf?
    Um das Kopfwackeln einiger Vogelarten beim Gehen ist in der Vergangenheit ein wissenschaftlicher Streit entbrannt. Noch immer ist nicht ganz geklärt, ob nur ein Grund oder mehrere Ursachen hinter diesem Verhalten stecken. Einig sind sich die Biologen aber zumindest in einem Punkt. Hühner und weitere Vogelspezies nehmen ihre Umwelt mit Hilfe mehr oder minder rhythmischer Kopfbewegungen scharf abgebildet wahr. Foto rechts: Stadttaube (Columba livia dom.)


    Der Schlüssel zum Verständnis dieser Tatsache liegt im Körperbau der Tiere. Betrachtet man als Beispiel den Kopf eines Hühnervogels, so fällt die seitliche Position der Augen auf. Auch die Anatomie der Augäpfel selbst ist bei Vögeln anders als beim Menschen. Vogelaugen sind enorm groß, man sieht außen nur einen kleinen Teil der Augäpfel aus dem Schädel hervortreten (siehe auch Link zur Anatomie der Vogelaugen). Hühnervögeln ermöglicht ihre besondere Anatomie zum Beispiel eine 340-Grad-Rundumsicht - ein für den Menschen geradezu unvorstellbar großer Winkelbereich.


    Dieser Vorteil in Sachen Weitwinkelblick geht jedoch mit einem entscheidenden Nachteil einher. Den Vögeln fehlt die Fähigkeit, ihre Pupillen rasch hin und her zu bewegen, wie es uns Menschen problemlos möglich ist. Damit die Vögel beim Laufen permanent ein scharfes und stabiles Bild ihrer Umgebung wahrnehmen können, müssen sie folglich den gesamten Augapfel und somit den ganzen Kopf entsprechend bewegen. Was uns Menschen auf den ersten Blick seltsam erscheint, ist somit für die Vögel ein überlebenswichtiger Trick, beim Laufen im wahrsten Sinne des Wortes nicht den Überblick zu verlieren.


    Im Detail betrachtet läuft der Prozess wie folgt ab: Machen die Vögel mit einem ihrer Beine einen Schritt nach vorne, bewegen sie ihren Körper dabei ebenfalls in diese Richtung. Der Kopf bleibt dabei zunächst in seiner ursprünglichen Position, er fällt quasi hinter der Bewegung des Körpers zurück. Noch hat sich das Bild der Umgebung der Vögel aus ihrer Perspektive nicht bewegt, es ist nach wie vor scharf und stabil geblieben. Bewegt ein Vogel anschließend den zweiten Fuß einen Schritt nach vorn, folgt nicht nur der Körper, sondern auch der Kopf. Diese Bewegung des Kopfes erfolgt sehr rasch beziehungsweise ruckartig, um dem Tier so schnell wie möglich eine neue stabile und scharfe Abbildung seiner Umgebung zu ermöglichen, sobald der Kopf in der neuen Position zur Ruhe gekommen ist.


    Einige Wissenschafter vermuten übrigens, dass während der raschen Kopfbewegung keine Bildwahrnehmung stattfindet. Träfe diese Annahme zu, wäre das Auge dann quasi "blind", um das Gehirn nicht mit unscharfen Sehreizen zu überfluten und zu verwirren. Gesichert ist diese These aber noch nicht.


    Eine weitere Theorie der Forscher bezieht die sogenannte Bewegungsparallaxe mit ein, die das räumliche, also dreidimensionale Sehen maßgeblich beeinflusst. Folglich hätte das Kopfwackeln nicht nur eine bildstabilisierende Wirkung und wäre für die Vögel noch wichtiger, als bisher angenommen. Aufgrund der bereits weiter oben erwähnten fehlenden Fähigkeit, die Pupillen schnell bewegen zu können, entsteht erst durch das Wackeln mit dem Kopf eine Bewegungsparallaxe.


    Bewegt sich ein Beobachter - in diesem Fall ein Hühnervogel -, so bewegen sich die von ihm betrachteten Objekte je nach ihrer Distanz vom Beobachter unterschiedlich schnell in die entgegen gesetzte Richtungen vor dem sehr fernen, ansheinend stehenden Hintergrund. Dabei gilt: Je näher ein Objekt ist, desto schneller bewegt es sich entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung durch das Blickfeld des sich bewegenden Beobachters. Weiter entfernte Objekte scheinen entsprechend langsamer vorüberziehen. Dieser Effekt ist uns Menschen beispielsweise von einer Fahrt über die Autobahn bekannt, da bei solch extremen Geschwindigkeiten unsere Fähigkeit, die Pupillen mitzubewegen, an ihre Grenzen stößt. Die Büsche neben der Leitplanke rasen vorbei, währen sehr weit entfernte Bäume sich nur langsam aus unserem Blickfeld zu bewegen scheinen - so in etwa stellt sich die Situation für Vögel beim Laufen dar. Foto rechts: Haushuhn


    Ließe sich die Bewegungsparallaxen-These bestätigen, so würde dies für die Vögel bedeuten, dass sie durch das Kopfwackeln einen weit entfernten Baum aufgrund seiner anscheinend langsamen Geschwindigkeit von einem nahen Futterbrocken unterscheiden könnten.

    Gruß Stefan
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    Mitleid bekommst Du geschenkt - Neid muss Du dir erarbeiten :pleasantry:

  • Hatte ich schon mal bei "Kopfball" oder "Sendung mit der Maus" gesehen.
    Man hat in einem Versuch einem Menschen die Augen verbunden und statt dessen an die Schläfe Kameras angebracht.
    :-) :-) :-)

    Gruß Stefan
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  • In der Kurzform:
    Es ist die Anordnung der Augen
    (Augen sind auch Sinnesorgane)
    :-) :-) :-)


    Mal sehen was er sagt, aber ehrlich gesagt halte ich dieses Thema hier im Kingforum für nicht so interessant (Meine Meinung).
    Eigentlich wollte ich mich in diesem Thread auch nicht äußern.
    Viel mehr würde ich mich über "Bilder" und Dinge wie "Ausflüge" und "Probleme" erfreuen. ;-)

    Gruß Stefan
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  • Gut, dann wird hier zugemacht!
    Wäre halt mal was zwischen durch gewesen! Soll halt nicht sein!
    Bitte an den Mod, hier zu schließen!


    Übrigens, d. Wikidingsbums ist eine öffentliche Plattform! Da kann jeder schreiben, was er lustig ist! Wird nicht korrigiert! Ergo, so ein Beitrag, kann der größte Mist sein!

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    Sei doch nicht gleich sauer, muss doch auch nicht gleich "zugemacht" werden.
    Diskutiert Ihr in diesem Thread ruhig weiter. Werde in diesem Thread NICHT WEITER SCHREIBEN.


    (Schön das der Mensch ein Individuum ist. War halt nur meine Meinung-gibt mit Sicherheit die anders denken, als ich)


    @ derMagyar:


    SORRY!!!

    Gruß Stefan
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  • Schliessen werde ich das Thema nicht. Ist doch ganz interessant mal einige nicht alltägliche fragen zu stellen, sich damit auseinander zu setzten und die Antworten abzuwarten. Allerdings sollte der Verfasser die Antwort geben, wenn keiner auf die richtige Lösung kommt. Und das ist hier der Fall. Also Günter - ich bitte um Aufklärung. Danke.


    Was die 27er Bauschraube betrifft, wäre ich auch von einer Schraube SW 27 ausgegangen. Bieröffnungsmöglichkeiten und zugehörige Namen kenne ich auch einige, aber das ist wohl von Bundesland zu Bundesland auch wieder unterschiedlich. Also auch hier, Mike - bitte um Aufklärung. Danke.


    Gruß. nok

    KingQuad-Fahrer aus Überzeugung


    Wer fragt, ist ein Narr für eine Minute. Wer nicht fragt, ist ein Narr sein Leben lang.
    Konfuzius (551-479 v. Chr.), Begründer des Konfuziunismus

  • Damit Nokli nicht vor lauter Neugier einen Herzklabaster bekommt, werde ich mal auflösen :


    Die Begriffe 27er Bauschraube oder 23er Bauschraube stammen noch aus einer Zeit, als auf dem Bau die ein oder andere Flasche Bier gezischt wurde . :beer:


    Die Lösung heißt : Eine Flasche Bier !


    Warum ?


    Der Durchmesser von einem Kronkorken beträgt etwa 27 mm, die Höhe einer Flasche Bier beträgt etwa 23 cm.


    Ihr seid nah dran gewesen ...

  • (Den Herzkasper würde ich bekommen, wenn der Biervorrat unter 3 Kisten fällt.)


    Bei uns heißt das eine "27er Sprieß".


    Gruß. nok

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  • In erster Linie - nein, da reiner Aberglaube.


    In zweiter Linie kann dir natürlich auch eine schwarze Katze am Freitag, den 13. Unglück bringen, aber nur wenn sie von links kommt und du nichts anderes mehr zu tun hast, als das Treiben der Katze zu beobachten.

    KingQuad-Fahrer aus Überzeugung


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