Beiträge von Steffen-W

    Ich kann die Fenix HL55 empfehlen. Benutze dieser jetzt seit ca.4 Jahren und bin immer noch begeistert. Sie hat einen leichten Spot in der Mitte und eine homogene Ausleuchtung bis zum Rand. Hat 4 Helligkeitsstufen plus noch mal für 30 Sekunden ganz hell und funktioniert mit einem 18650 Akku.

    Das schöne ist das in der niedrigsten Stufe man auch direkt unter z.B. dem Atv liegen kann ohne sich selber zu blenden.

    Auch hält der Akku dann gefühlt ewig. Und in der hellsten Stufe kann man auch ohne Licht durch den Wald fahren ohne Angst haben zu müssen etwas zu übersehen.

    Wenn der Akku zu ende geht werden nach und nach die hellen Stufen gedimmt bis man nur noch wenig Licht hat aber das dann noch für ein paar Stunden. Dadurch leben die Akkus wesentlich länger als bei Lampen ohne Schutzschaltung.



    Bis jetzt hat es gut gehalten auch wenn sie mal ein Beinchen auf Asphalt hebt.
    Mit mehr Luft sind kurven natürlich direkter zu fahren und man kann kontrollierter mal nur auf zwei Rädern fahren.
    Wenn ich zur Arbeit fahre brauche ich für 30 km Nebenstraßen ca. 35 Minuten, kommt aber nicht so oft vor. Haupteinsatzgebiet ist Umkreis 5 km von Zuhause und dort viel auf Wiesen und in Wald.
    Positiv ist denke ich dabei zu erwähnen das sich die Reifen vorne und hinten ziemlich gleich abfahren und das Profil in der Mitte des Reifens kaum weniger als an der Karkasse ist.

    Ich habe einen unfreiwilligen Reifen und Fahrwerkstest gemacht.
    Wegen einer längeren Straßen Tour den eine Freundin mit meiner King gemacht hat, habe ich den Luftdruck von 0,2 Bar hinten und 0,3 Bar vorne auf 0,65 Bar und 0,8 Bar erhöht (Artrax Countrax mit 2/3 Profil). Bin als sie zurück war dann auch ne Runde gefahren und war von dem leichten Lauf, gefühlt nur noch Halbe Gasstellung für gleiche Geschwindigkeit, und der leichten Lenkbarkeit positiv überrascht…… bis ich dann in den Wald abgebogen bin und über die erste Wurzel fahren WOLLTE.
    Die Wurzel war vielleicht 20 cm hoch. Normalerweise rolle ich da einfach drüber, mit den Knüppel harten Reifen hatte ich das Gefühl ich wäre vor eine Wand gefahren und stand dann an der Wurzel mit durchdrehenden Reifen und einem fast aus den Händen geschlagenen Lenker.
    Bin dann auch wieder umgedreht und über Feldwege zurück gefahren. Da hat man dann bemerkt wie viele Stöße von kleinen Unebenheiten durchkommen die sonst einfach in den Reifen verschwinden. Dem Fahrwerk tut man mit hohem Luftdruck im Gelände definitiv keinen Gefallen.
    Ich habe für mich daraus die Erkenntnis gezogen, lieber mit weichen Reifen und einem etwas schwammigen Fahrgefühl unterwegs zu sein, dafür aber auch immer und überall direkt ins Gelände abbiegen zu können ohne mir Sorgen machen zu müssen das ich abgeworfen werde oder das Material mehr als nötig strapaziert wird.
    Jedenfalls kann ich mir jetzt vorstellen wieso die Spurstangenköpfe bei manchen nur 1000 km halten und bei anderen viel länger.

    Die sind lieb, die wollen nur spielen :stick: .
    Da wir nur 6-7 Mutter Tiere pro Jahr haben und der Bestand bei maximal ca. 30 -32 Tieren im Herbst vor der Schlacht Session liegt und wir dementsprechend jedes Tier mit seinen Macken kennen, plus die Tiere ab Geburt den täglichen Besuch mit anfassen und leckerchen füttern gewohnt sind kommen wir gut mit denen zurecht.
    Die wissen alle das wir Rang höher sind. Natürlich muss man bei der einen oder anderen Dame mehr aufpassen aber bei so wenig Tieren weiß man wie die ticken.
    Auch unser 3 jähriger Limousin Bulle lässt sich auf der Weide anfassen und geht zur Seite wenn man ihm das sagt.
    Und ein klares Zucht Ziel bei uns besteht darin "wer frech oder gefährlich wird fliegt raus und bekommt eine Hals OP beim Metzger".

    Letztes Wochenende gab es den ersten Nachwuchs bei den Rindern für dieses Jahr. Da die Tiere schon auf der Wiese stehen wurden Geburtshelfer, Eimer, Wasserkanister und was man sonst noch benötigt schnell auf die King geladen und ab zum Einsatzort. Dort angekommen war der kleine Bulle allerdings schon draußen.
    Das mitgebrachte Wasser hat Mami dann aber doch noch dankend angenommen um ihren Durst zu stillen.

    Sind nur zwei Bilder und auch nicht spektakulären aber die Arbeitserleichterung die man dort sieht ist übers Jahr enorm.
    Die Tonne links auf dem Trittbrett war mit ca. 60-70 Pfählen voll. Auf dem Bild waren fast alle Pfähle schon auf der ersten Wiese verteilt. Die Ladung entspricht in etwa 35 kg. Das Gewicht ist während der Fahrt nicht störend.


    Die langen Pfähle vorne waren 54 Stück und wiegen zusammen 38 kg. Plus das Gewicht der Box, schätze diese auf 6-8 kg.
    Dort hat man das Gewicht dann doch gemerkt, bin dementsprechend auch nur Landwirtschaftliche Wege gefahren und nicht schneller als 30-35 km/h.
    Das verteilen der Pfähle ging dann auch sehr gut in langsamer fahrt, musste ja nur nach vorne greifen.


    Im Koffer waren dann noch Autobatterie, Zaungerät und Drahtrollen.


    Damit haben wir zu zweit in 1,5 -2 Stunden zwei Weiden mit jeweils 300 - 400 Meter doppelt reinigen Zaun gebaut.



    Nur mit Pkw und Pfähle tragen hätte es doppelt so lange gedauert und währe mit immer ungefähr 10 kg Pfähle pro laufen auch ein gutes Stück anstrengender.



    Meine Frau hat mich dementsprechend noch mal sehr gelobt das ich die Investition in die King habe :thumbsup: .

    • Sandplatz Pflege
      Abziehen des Sandplatzes mit einer alten Egge. Dazu wird die Egge mit denZinken nach oben auf den Platz gelegt.
      Beim ersten Durchlauf liegen die Streben quer zur Fahrtrichtung so dass sie denSand ca. 2 - 3 cm unterhalb der Fläche unterschneiden und auflockern. Beimzweiten Durchgang wird die Egge um 90 ° gedreht und noch einmal Flach über die gesamte Fläche gezogen, dadurch verteilten sich eventuell angehäufte Wellen noch mal besser. Bilder kommen dann beim nächsten Einsatz noch nach.

    Landwirtschaftlicher Transport:


    Auf einen schon lange vorhandenen kleinen Gummiwagen habe ich eine abnehmbare Kugelkopf Kupplung montiert die mit einer M12 Schraube gesichert ist. Somit ist innerhalb von 30 Sekunden der Hänger von Kugelkopf auf Bolzenkupplung umgebaut.
    Mit diesem Anhänger werden verschiedene Transportaufgaben erledigt, Futter und Mineralblöcke zu den Tieren, große Mengen Zaunbaumaterial beim Umzug von einer zur anderen Weide, Fahren von Pferdemist zum Misthaufen, Frischfutter für Tiere holen die im Stall stehen müssen, usw..
    Und an alle Moralapostel, der Hänger wird nur zu LOF Zwecken verwendet (wir haben einen LOF Betrieb) und ist somit Zulassungsfrei. Mit Hänger wird nicht schneller als 25 km/h gefahren.

    Ballentransport auf dem vorderen, hinteren Träger. Deswegen auch der Schnellverschluss auf dem Träger vorne und hinten.

    Rangieren von PKW / Pferdeanhänger.

    Dies soll eine lose Zusammenfassung davon werden welche Arbeitseinsätze ich mit der King mache und welche Hilfsmittel ich dafür verwende.




    • Zäune bauen:


      Zum Transport der Pfähle habe ich mir aus einem alten Kunststofffass einen Köcher gebaut den ich mittels Flügelmutter auf dem linken Trittbrett befestige.
      Die erste Machbarkeitsstudie seht ihr auf Bild eins mit dem gelben Eimer.
      Momentan wird der Köcher nur durch einen Expander Richtung hinten am Kotflügel fixiert. Dies soll später noch durch eine starre Verbindung ersetzt werden da sich der Köcher momentan bei Fahrten im steilen Gelände noch zu sehr bewegt.
      Der Köcher befindet sich auf der linken Seite da ich so bei langsamer Fahrt in der Untersetzung ohne anzuhalten die Pfähle mit der linken Hand im gleichmäßigen Abstand platzieren kann (Speerwurftechnik) und mit der rechten die Geschwindigkeit kontrolliere.
      Im Anschluss laufe ich mit Holzhammer und Drahtrolle den Weg noch mals ab, schlage die Pfähle ein und spanne gleichzeitig den Zaun.
      Zeitersparnis ca. 50 % und viel weniger Körperliche Anstrengung da das Tragen der Pfahlbündel und immer wieder zurücklaufen um neue zu holen entfällt.
      Im jetzigen Zustand kann ich ca. 60 – 70 kleine Pfähle (1 Meter) oder ca. 30 große Pfähle (1,6 Meter) transportieren.
      Zusätzlich habe ich mittlerweile noch eine abnehmbare Alu Box (ca. 113 x 30 x 30 cm) auf den vorderen Träger in den dann auch kleine pfähle komplett hinein passen. Siehe dazu auch Schnellwechsler für Koffer